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Verabschiedung von Edith Schüller

Nach mehr als 21 Jahren als Lehrkraft bei uns entlassen wir Edith Schüller in den verdienten Ruhestand.

Mehr als 21 Jahre war Edith Schüller als Lehrkraft an der Konrad-Adenauer-Schule tätig, 10 Jahre davon als Abteilungsleiterin des Medizinbereiches und des Hotel- und Gaststättenbereiches (HoGa).

Wolfgang Kollmeier, Erster Kreisbeigeordneter des Main-Taunus-Kreises, erinnert sich sehr gerne an die Zeit, in der er als Kollege und damaliger Schulleiter an der Konrad-Adenauer-Schule mit Edith Schüller zusammen arbeitete und beschrieb in seiner Abschiedsrede die besonderen Leistungen von Edith Schüller beim Aufbau der neuen HoGa-Abteilung.

Herbert Daubner, Dezernent beim Staatlichen Schulamt, hob Edith Schüllers hervorragende  Leistungen und ihren vielfältigen Einsatz unter anderem  im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer und während einer Abordnung zum Staatlichen Schulamt hervor.

Freundlicher und konfliktvermeidender Führungsstil

„Sie haben mich nie im Regen stehen lassen.“  Mit diesen Worten dankte Schulleiterin Stefanie Philipp für Edith Schüllers Einsatz bei der Beratung von Schülerinnen und Schülern, für ihre Hilfsbereitschaft, für die fachkompetente Leitung der Abteilung und  für ihren souveränen und zugleich freundlichen und konfliktvermeidenden Führungsstil.

„Wir alle werden Sie vermissen“, sagte Katja Pohl im Namen des Personalrats und des Lehrerkollegiums und dankte Edith Schüller, die das Engagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützte, ihnen vertraute und so den Teamgeist und ein gutes Arbeitsklima in ihrer Abteilung förderte.

Herr Dr. Heil, ein langjähriger Kollege und Wegbegleiter Edith Schüllers, der bis vor wenigen Jahren im Medizinbereich unterrichtete, überraschte und begeisterte  mit einem ganz anderen Talent und spielte mehrere Musikstücke auf dem Piano.

"Und es hat sich doch gelohnt!"

Edith Schüller, die in einem kleinen Dorf in der Nähe von Oldenburg aufwuchs, beschrieb, dass sie als Mädchen darum kämpfen musste, ein Gymnasium besuchen und das Abitur machen zu dürfen. Damals herrschte die Meinung vor, dass sich dies für ein Mädchen nicht lohne, weil sie sowieso heiraten und Kinder bekommen werde. Frau Schiller bilanziert: „Und es hat sich doch gelohnt!“ Nach einer Familienpause, in der sie zwei Kinder bekam und mit ihrer Familie eine Zeit lang in Barcelona lebte, konnte sie viele Jahre an der Konrad-Adenauer-Schule ihre beruflichen Ziele verwirklichen.

Wir wünschen Edith Schüller viel Freude, Gesundheit und alles Gute für ihre Zukunft!

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