Dritte Woche handyfrei
Seit Beginn dieses Schuljahres gilt es: Das Verbot der privaten Nutzung digitaler Endgeräte an Schulen. Wir blicken auf die ersten drei Wochen zurück.
„Während des Unterrichts dürfen sich die kleineren digitalen Endgeräte im Regelfall in Handygaragen ausruhen. Das tut tatsächlich allen Beteiligten gut, der Unterricht verändert sich“, so das Fazit von Schulleiterin Dr. Julia Klippel nach den ersten drei Wochen Erfahrung mit der neue Regelung.
Die Konrad-Adenauer-Schule hat sich entschieden, genau zu differenzieren: Dort, wo digitale Endgeräte für Unterrichtszwecke sinnvoll eingesetzt werden sollen, erlauben die Lehrkräfte deren Nutzung im Unterricht. Schließlich gehören digitalen Werkzeuge und Medienbildung zum Bildungsauftrag einer Schule und in der Berufswelt ist deren Nutzung obligatorisch. Wenn die volle Aufmerksamkeit der Lehrkraft oder anderen Schülerinnen und Schülern gewidmet werden soll, dann haben die Handys eine Pause. Dafür stehen in jedem Raum eigens dafür angeschaffte Boxen zur Verfügung.
„Dass wir bereits vor Jahren begonnen haben, Materialien digital im Schulmoodle zur Verfügung zu stellen und in vielen Bereichen von analogen auf digitale Bücher umgestellt haben, stellt uns teilweise noch vor Herausforderungen dar, die es zu bewältigen gilt“, so Klippel weiter. „Wir bleiben dran, werden im Lehrkräfteteam weiter im Austausch bleiben und Wege finden.“
Text und Foto: Julia Klippel und Philipp Budde
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