Schöner Event bei heißen Temperaturen
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Fast zweihundert Abschlusszeugnisse der Fachhochschulreife
198 Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Gesundheit, Wirtschaft und Verwaltung und Wirtschaftsinformatik erhielten am vergangenen Mittwoch ihr Abschlusszeugnis zur Fachhochschulreife. Dafür hatten sich die meisten von ihnen zwei Jahre vorbereitet. Nur ein Jahr Vorbereitung benötigten die Lernenden, die bereits vorher eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen konnten. In der hessenweiten zentralen Abschlussprüfung haben sie ihre Kenntnisse in Mathematik, Englisch, Deutsch und im jeweiligen Schwerpunktfach bewiesen und sind jetzt berechtigt, ein Fachhochschulstudium oder einen Bachelorstudiengang aufzunehmen.
Wahrscheinlich hatten die meisten nicht erwartet – trotz kühler Getränke und der angenehmen Atmosphäre am Teich des Schulgeländes – an ihrem letzten Schultag bei der Zeugnisausgabe noch einmal schwitzen zu müssen. Um diese Situation zu meistern, konzentrierte die Schulleitung ihre Abschlussrede auf wenige zentrale Punkte.
Die Schulleiterin Dr. Julia Klippel gratulierte herzlich zum Erfolg und bedankte sich auch bei den Eltern, deren Unterstützung für den schulischen Erfolg besonders wichtig sei. Sie zitierte das neue Leitbild der Schule: „Verantwortung übernehmen – für sich und andere“ und erklärte, dass diese Verantwortungsübernahme wichtig bei dem nächsten Schritt in den Beruf sei. Es bedeute, „dass man aufhört, darüber zu grübeln, wer Schuld hat, wenn etwas nicht gelingt“, sondern lieber an Lösungen arbeitet. So gewinne man Macht über das eigene Leben.
Alexander Mai, Bereichsleiter für die Fachoberschule, griff diesen Gedanken auf und appellierte: „Haben Sie auch weiterhin Mut zur Leistung.“ Er hob hervor, dass die Absolventinnen und Absolventen bereits Vieles gelernt haben, worauf sie stolz sein können, und Fachwissen erworben haben, das sie in Studium, Ausbildung und Berufsleben gut nutzen können. Daran knüpfte er die guten Wünsche: „Feiern Sie heute Ihren Erfolg und zeigen Sie uns morgen, dass das noch nicht alles war.“
Text: Katja Pohl
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