Europäische Geldpolitik für Einzelhändler
Wo genau kommt eigentlich unser Geld her? Und wer ist dafür zuständig, dass unser Geld auch etwas wert ist? Diese und andere Frage bekamen angehende Kaufleute im Einzelhandel beantwortet.
Die Chance, einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit einer der größten Zentralbanken der Welt zu bekommen, haben 15 angehende Kaufleute im Einzelhandel genutzt. Die Führung in der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend, die mit einem umfassenden Sicherheitscheck begann, ging auf Geldpolitik, auf Gremien der EZB und natürlich auf den Standort in Frankfurt am Main ein. „Wir sind hier nicht mehr in Deutschland, sondern auf europäischem Grund und Boden“, so der Guide der EZB, der viele Hintergrundinformationen über die EZB gab.
„Es ist schon spannend, welche Dinge von hier gesteuert werden und welche Auswirkungen das auf uns alle hat“, meint Sara, Auszubildende bei Vodafone. „Die Schülerinnen und Schüler erleben den Euro als vollständige Normalität, weil sie eine Zeit ohne eine gemeinsame Währung gar nicht mehr kennen. Deshalb ist es gut zu erfahren, wie aufwändig und mühsam der Prozess dorthin war und wie wertvoll es ist, die gemeinsame europäische Währung zu erhalten“, stellt Philipp Budde fest. Als Klassen- und Bereichsleiter hat er die Schülerinnen und Schüler begleitet und die Führung organisiert.
Neben der beruflichen Handlungsfähigkeit gehört auch politische Bildung und Erziehung zu Demokratie und Mitbestimmung zu den Unterrichtsinhalte in der Berufsschule. Budde fasst zusammen: „Wir brauchen nicht nur Expertinnen und Experten für bestimmte Berufe, sondern auch mündige Bürgerinnen und Bürger, die mit mit Demokratie und Europa klare Werte verbinden und diese leben. Und das schaffen wir am besten, wenn wir Orte besuchen, wo Europa gelebt wird.“
Text und Bild: Philipp Budde
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